Aus für Hobbinger Amtsblatt • „Tilions Bote” schließt Schreibbüro und Setzerei

02. März 2011, verfasst von Vilibert Flinkfinger

Noch bevor Vilibert am Morgen die Tür zu seinem Büro aufsperrt, bemerkt er, dass etwas nicht stimmt. Es ist still. Kein dumpfes Tappen der Druckmaschine, kein freches Lachen der Setzerburschen tönt aus der Scheune der Nussbaumdruckerei.

Als er Hut und Mantel abgelegt und einen flüchtigen Blick auf die sich seit Tagen stapelnde Post geworfen hat, geht er hinüber. Früher wäre das nie passiert, ich wäre im Laufschritt als erstes in die Scheune gestürmt und hätte das Smial durchgekehrt, denkt er bei sich. Ich bin alt geworden.

Auf halbem Weg bleibt er stehen. Seriweis steht in der Tür zur Scheune, die Hände tief in den Taschen seiner Hose vergraben. Einen Augenblick sehen sich die beiden alten Gefährten an. Dann setzt Vilibert sich wieder in Bewegung. „Die Jungs sind Angeln”, murmelt der Setzer leise, als er vor ihm stehen bleibt. „Ist ja auch kein Wunder, wenn nichts zu tun ist. Und der Umwerfer ist schon wieder hin, nochmal kann ich den nicht reparieren. Wir bräuchten ein ordentlich geschmiedetes Ersatzteil. Aber das ist denen da oben ja nicht beizubiegen. Hab’s diesmal gar nicht erst versucht.”

Vilibert Flinkfinger, Schreiber

Vilibert Flinkfinger, Schreiber

Vilibert nickt, ohne etwas zu erwidern. Er räuspert sich. „Die Geschäfte laufen eben schlecht. Mir haben sie die Schreibkraft auch schon wieder gestrichen. Sie war auch nur zwei Tage da, kein Wunder bei dem Lohn.” Er zögert einen Augenblick, bevor er wieder den Mund öffnet. “Wie lange machen wir das hier schon? 30 Jahre oder sind es mehr?”

„Eher mehr, meinst du nicht”, sagt der grauhaarige Setzer und fast gegen seinen Willen muss er schmunzeln. Dann wird er wieder ernst. „Ich hab’ bei meinem Vetter in Dachsbauten eine Stellung gefunden. Bücher führen, du weißt schon. Ich könnt’ gleich anfangen, sagt er. Und gut zahlen tut er auch. Wollt’ nur nicht verschwinden wie die anderen, ohne dir Bescheid zu geben.”

Seriweis stößt sich lässig mit der Schulter vom Türrahmen ab und tritt vor Vilibert. „Ich hab’ gehört, da unten in Stock suchen sie einen ordentlichen Schreiber. Ist natürlich nicht der Bote, aber bevor zu Hause Wurzeln schlägst… Und weit weg von Dachsbauten wär’s auch nicht, da könnten wir mal das Bier da am Fluss probieren. Soll so schlecht ja nicht sein im Barschen. Aber das weißt du ja sicher besser als ich.” Seriweis lacht.

Dann greift er hinter die Tür, wo Stab und Bündel offenbar schon bereit liegen. Er schultert das Bündel und hebt den Stab. „Schade, das es so endet.” Er umarmt Vilibert, der die Geste automatisch erwidert. Dann setzt er seinen Hut auf und geht zum Hoftor hinaus, wo er noch einmal stehenbleibt, sich umdreht und die Hand grüßend hebt.

Vilibert steht minutenlang vor der Scheune, unschlüssig, was er nun tun soll. Dann gibt er sich einen Ruck. „Der Steilhang hat ja Recht. Hier ist kein Kräutertopf mehr zu gewinnen. Haben sie sich selbst zuzuschreiben, die Herren von der Nussbaumdruckerei.” Zum letzten Mal spannt er einen Bogen mit dem Briefkopf der Druckerei auf das Pult und beginnt zu schreiben.

Werte Damen und Herren der Geschäftsführung,

nachdem nun zum wiederholten Mal die Löhne verspätet gezahlt wurden, zudem die Maschine erneut ausgefallen ist und große Teile der Belegschaft anderweitig untergekommen sind, kündige ich hiermit fristlos meine Stellung als Seniorschreiber von „Tilions Bote”. Es ist niemand mehr hier außer mir. Die Schlüssel zu Schreibbüro, Hof und Scheune findet ihr anbei. Alle Fenster und Türen habe ich ordnungsgemäß verschlossen. Ausstehende Löhne - vor allem für die Setzerburschen und Obersetzer Seriweis Steilhang - wollt ihr bitte an die bekannten Adressen senden.

Ein letzter Gruß aus Hobbingen

Schwungvoll setzt Vilibert seine Unterschrift unter das Schreiben. Er fühlt sich auf einmal erleichtert. Vielleicht mache ich das wirklich, denkt er. Stock. Keine große Reise für einen wie mich, der weit herum gekommen ist. Vielleicht schaue ich dort wirklich auf einen Sprung vorbei. Aber erst einmal ein paar Tage Angeln auf den Schreck. Am besten in Dachsbauten mit Seriweis, damit ihm nicht das Smial auf den Kopf fällt. Er packt Adressbuch und Notizblock ein, nimmt die Mappe mit seinen liebsten Bildern unter den Arm, setzt den abgegriffenen Grenzerhut auf und tritt aus der Tür.

Reise ins Ungewisse • Starren verwahrlost

24. Januar 2011, verfasst von Schalotte Pfefferpott
Starren beim Gespräch

Starren beim Gespräch

Dass ein Hobbit seine Heimat verlässt, ist ungewöhnlich genug, dass er aber den weiten Weg nach Enedwaith geht, ist ausgesprochen selten. Wenn man den Geschichten der heimischen Erzähler glaubt, findet man auch in diesem fernen Land die Gastlichkeit der Hobbits, die dort schon so lange leben, der Starren. Wer sich allerdings die Mühe macht, diese Geschichten einmal zu überprüfen, kommt zu der schockierenden Erkenntnis, dass die Lebensumstände in Enedwaith ganz und gar nicht mit denen daheim im Auenland zu vergleichen sind.

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Frau Norliriel gewinnt Kochwettstreit vor Herrn Drogomiron • Denkbar knapper Ausgang • Suppenkocherei im Efeubusch ist Tagesgespräch

30. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Herr Drogomiron kochte sich auf den zweiten Platz

Herr Drogomiron (Mitte) kochte sich auf den zweiten Platz

Das muss man sich als Auenländer und Liebhaber schmackhafter Gerichte auf der Zunge zergehen lassen: Zwei Hobbits nehmen am 1. Offiziellen Auenländischen Suppenwettstreit teil und verpassen den ersten Platz. Zwar war die Entscheidung der (ebenfalls auenländischen) Jury für die Elbin Frau Norliriel denkbar knapp, aber dennoch ist klar, dass Nachholbedarf besteht. Bürgermeister Willi Weißfuß, der dem Wettstreit im Hobbinger Gasthaus Efeubusch beiwohnte, gab bekannt, dass er der Kochkunst im Auenland künftig wieder höhere Aufmerksamkeit schenken werde.

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Bündnis der Zwerge und Menschen wird in Bree besiegelt

25. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Die Zwergen des Clans "Durins Faust der Gerechten" werden am Sonntag Verstärkung für ihre Patrouille bekommen.

Die Zwerge des Clans "Durins Faust der Gerechten" werden am Sonntag Verstärkung bekommen.

In der Stadt Bree wird es am kommenden Sonntag, dem 28. Tag im nun schon unerfreulich kalten November, zu einem Ereignis kommen, das nicht alle Tage stattfindet. Wie ja hinreichend bekannt, marschieren die Kämpfer des Zwergenclans “Durins Faust der Gerechten” an diesem Abend traditionell vom Westtor durch die Stadt zum Rathaus, um mit ihrer Anwesenheit allem Bösen den Wind aus den Segeln zu nehmen, wie man so sagt. “Wir werden beim Bürgermeister Meldung machen, dass in und um Bree alles ruhig ist”, bestätigte Fürst Ansgor. Gustav Zartlärche wird sie – auch das hat bereits eine Tradition – vor dem Rathaus begrüßen.

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Zwergenschänke “Gabil Zirak” öffnet erneut ihre Pforten • Tombola mit wertvollen Preisen

20. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger

gabilzirak_kleinDie Zwergensiedlung Vornbarg scheint sich nach auenländischem Vorbild durchaus zu einem veritablen kleinen Weiler zu mausern. Immerhin gibt es dort nun auch ein Gasthaus. “Gabil Zirak”, so der Name der Schänke (die Worte bedeuten soviel wie “Silberne Spitze”, Anm. d. Red.), wird am morgigen Sonntag, dem 21. Tag im November, zur siebten Abendstunde erneut die Türen öffnen.

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Versteckspiele in Astau

19. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger

Wie verspielt junge Hobbits sein können, zeigt die Einladung, die ein Schreiber des “Boten” am heutigen Morgen fand, am Stamm eines Baums befestigt. Zumindest kann man von einer Einladung ausgehen, auch wenn der Verfasser entweder einigermaßen durcheinander zu sein scheint oder aber ein sehr kluger Kopf. Es soll sich, wie wir erfahren konnten, um ein kleines Versteckspiel rund um den Festplatz im Weiler Astau handeln. Nicht ausgeschlossen aber ist, dass die ganze Sache ein Scherz ist. Der in dem Vers erwähnte Spitzname Irmi deutet jedenfalls auf Frau Irmeline Schraubstock hin.

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Eilnachricht: Suppenwettstreit um eine Woche verschoben! • Krankheitsfall im “Efeubusch”

19. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger

Wie der “Bote” soeben hieb- und stichfest erfuhr, musste der Suppenwettbewerb – wir berichteten – auf kommenden Freitag, den 26. Tag im November verschoben werden. Herward Lehmhügel, Wirt des Gasthauses “Efeubusch” bestätigte, dass Frau Moosbeere krank zu Bett liegt.

Dennoch wird der “Efeubusch” heute abend geöffnet haben. Herr Fredofast Hopfinger hat dem Vernehmen nach ein feines Menü für die Gäste gezaubert, um ihnen das Warten auf den kommenden Freitag verkürzen soll.

Möge die beste Suppe gewinnen: Kochwettstreit im “Efeubusch”

18. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Herr Fredofast Hopfinger, Koch im Gasthaus "Efeubusch", gehört zur Jury.

Herr Fredofast Hopfinger, Koch im Gasthaus "Efeubusch", gehört zur Jury.

Voller Spannung wird in Hobbingen das Ereignis des Jahres schlechthin erwartet. Zahlreiche Köche aus aller Herren Länder werden ihre Kunst – denn eine solche ist das Zubereiten einer guten Mahlzeit selbstredend – am morgigen 19. Tag im November zeigen. Frau Moosbeere hatte alle Köchinnen und Köche zur Teilnahme am “Suppenwettbewerb, wie ihn das Auenland noch nicht gesehen hat” aufgerufen. “Egal ob groß oder klein, dick oder dünn, reich oder arm, landauf oder landab”, sagte sie. Ziel dieses wohl in der näheren und weiteren Umgebung einmaligen Wettstreits: Mutig und abenteuerlustig eine Suppe zu kreieren, wie man sie noch nirgends gekostet hat (und wie das wohl nur ein Auenländer kann).

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Wachen, Wachen! Siedlung Vornbarg nicht von echten Zwergen geschützt

16. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Zwergengrotte Vornbarg bei Thorins Hallen

Zwergengrotte Vornbarg bei Thorins Hallen

Die Zwergensiedlung Vornbarg nahe der Höhlen und Hallen von Herrn Thorin macht – wie der “Bote” exklusiv enthüllen kann – derzeit keine allzugute Figur, was den Schutz der Öffentlichkeit anbelangt. Trotz eines Lernbesuchs  in den vorbildlichen Weilern Fuchskleve und Astau und offenbar regen Schriftverkehrs haben die Zwerge bislang keine anständige Grenzertruppe auf die Beine stellen können, die ihren Namen auch verdient. Ganze vier Wachen patrouillieren über die unterirdischen Wege und Brücken, Hauptmann Edfileon übrigens eingeschlossen. Dem Vernehmen nach ist zudem kein einziger Zwerg darunter, sondern es sind langbeinige Menschen, die den Schlaf der dort wohnenden Zwerge bewachen.

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Elben spielen Theater: Aufführung nahe des Weinbergs bei Duillont

13. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Leibhaftige Elben werden ein Theater aufführen

Leibhaftige Elben werden ein Theater aufführen

Am 14. Tag im November, also morgen schon,kommt es zu einer Veranstaltung, die ihresgleichen weithin suchen dürfte. Elben – echte Elben! – spielen Theater. Zur Aufführung kommt ein Stück namens “Athrabeth Finrod ah Andreth”, was soviel bedeutet wie “Zwiegespräch zwischen Finrod und Andreth”.

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Neuer Sprecher bei den Zwergen von Durins Faust

13. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Herr Rombalin ist seit kurzem neuer Sprecher des Zwergenclas Durins Fäuste

Herr Rombalin

Wie Herr Fürst Ansgor, Oberhaupt des Zwergenclans “Durins Faust der Gerechten” dem Boten vor wenigen Tagen mitteilte, hat sein Haus einen neuen Sprecher. Herr Rombalin wird künftig die Aufgabe wahrnehmen, den altehrwürdigen Clan mit wohl gesetzten Worten zu vertreten.

Dem Vernehmen nach hat Herr Rombalin, der auch “der Blitzer” genannt wird (aus welchen Gründen, war in der Kürze der Zeit nicht zu erfahren) bereits regen Briefverkehr zu Herrn Hauptmann Sundo Breitfusz von den auenländischen Grenzern sowie mehreren alteingesessenen Häusern wie den “Weißen Reitern” aufgenommen.

Traditioneller Handwerkermarkt in Bree

08. November 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Am Keilerbrunnen zu Bree bieten die Händler von Belegost sowie der Sippe Amboss & Feder ihre Waren feil.

Am Keilerbrunnen zu Bree bieten die Händler von Belegost sowie der Sippe Amboss & Feder ihre Waren feil.

Wie stets zu beginn eines neuen Monats laden die Handelshäuser “Amboss und Feder”  sowie “Händler von Belegost” zu ihrem Monatsmarkt rund um den Keilerbrunnen in Bree ein. Mit der heutigen Veranstaltung sind beide Häuser auf dem besten Weg, eine Tradition zu begründen.

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Herr Davido Blaubeer wird jährig • Feier am Festplatz in Fuchskleve

18. Oktober 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger

Knarrend öffnet sich die Tür zum Schreibbüro des “Boten”. Vilibert Flinkfinger tritt gut gelaunt herein und wirft seinen abgenutzten Grenzerhut – ohne den er selten zu sehen ist – an den Haken neben dem Fenster. Dann bleibt ihm der Mund offen stehen. “Muss ich denn hier alles alleine machen?”, entfährt es ihm beim Anblick der überquellenden Ablage auf seinem Pult. “Da ist man mal eine Woche beim Angeln und schon geht hier alles drunter und drüber”, grantelt er. “Oder vielmehr, wenn es drunter und drüber gegangen wäre, wäre immerhin IRGENDETWAS passiert.” Er seufzt, schnappt sich die ersten drei Briefe vom Stapel und beginnt zu lesen.

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Siegerbild des Wettbewerb im Juli und August offenbart fremdländische Gewohnheiten • Bürgermeister lässt Brunnenschilder anbringen

07. Oktober 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Frau Sansiveria verbrachte den Sommer auf ganz besondere Weise: Mit dem Kopf im Wasser

Frau Sansiveria verbrachte den Sommer auf ganz besondere Weise: Mit dem Kopf im Wasser, brrrr.

Gar seltsame Gewohnheiten treten bei dem Bilderwettbewerb des Hauses Mornie Alantie zu Tage. Wie berichtet, lautete das Motto der Ausschreibung für die Monate Juli und August “Sommer in Mittelerde”, welches Frau Sansiveria für sich entscheiden konnte. Allerdings ist dem “Boten” durchaus bekannt, dass die Dame zum Kunstausschuss des Hauses gehört und somit ihr eigenes Bild zu beurteilen hatte. Dies rückt die Vergabepraxis in ein schiefes Licht, da dem “Boten” nicht bekannt ist, ob Frau Sansiveria dem Gremium diesmal wegen Befangenheit fernblieb.

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Rätselabend im Efeubusch

06. Oktober 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Rästeleien sind im Gasthaus Efeubusch zu Hobbingen angesagt

Rätseleien sind diesmal im Gasthaus Efeubusch zu Hobbingen angesagt

Für den 7. Tag im Oktober hat Wirt Herward Lehmhügel alle Gäste aus Nah und Fern zum 2. großen Rätselabend eingeladen. Er hofft auf großen Zuspruch, was nicht ganz unwahrscheinlich erscheint. Schließlich: Wer Hobbits  und vor allem jene aus Hobbingen kennt, weiß, dass Rätsel in ihnen fast so eine Abenteuerlust wecken – oder zumindest etwas, dass dieser sehr nahe kommt. Natürlich wird das Auenland im Mittelpunkt der Raterei stehen.

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Siedlungsausschuss Fuchskleve-Astau gewählt

06. Oktober 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger

Siedlungsausschus Fuchskleve-Astau: Feistus Hollerbusch, Vestrian Verswort, Irmeline Schraubstock, Kelko Breitfusz (von links)

Siedlungsverwalter Feistus Hollerbusch, Vestrian Verswort, Irmeline Schraubstock, Fredofast Hopfinger (von links). Herr Leko Breitsfusz stand für ein Bild kurzfristig nicht zur Verfügung

Der Wahlgang für die Posten im Siedlungsausschuss der zusammengelegten Weiler Fuchskleve und Astau  ist beendet. Das berichtete Siedlungsverwalter Feistus Hollerbusch. Für Fuchskleve wurden Herr Vestrian Verswort (ein Langer) sowie Herr Grenzer Kelko Breitfusz gewählt. Für Astau sprechen künftig Frau Irmeline Schraubstock und Herr Fredofast Hopfinger.

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Michelbinge, Kleinod und Zentrum des Auenlandes

04. Oktober 2010, verfasst von Moosbeere
Blick auf Michelbinge

Blick auf Michelbinge

Reisender, kommst Du ins Auenland, so folge Deinen Füßen immer geradeaus bis nach Michelbinge - selbst tuk’sche Wagemutige wissen, dass man an diesem Auenländer Kleinod nicht vorbeikommt - was zweifelsohne daran liegt, dass es einer der wichtigsten Orte im Auenland ist.

Michelbinge, welches der amtierende Bürgermeister Herr Willi Weißfuß stolz als “die Hauptstadt des Auenlandes” bezeichnet, liegt im Westviertel – genauer gesagt auf dem Kamm der weißen Höhen, dessen nachgiebiger Kalkstein hervorragende Grabungen erlaubt, was Michelbinge wohl seinen Namen einbrachte. So leitet sich “Michel” von groß und “Binge” von Grabungen ab – und damit sind keine geringeren als einige der prachtvollsten Smials im Auenland gemeint.

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Markt in Bree • Gaststände auch anderer Handwerker und Handelshäuser willkommen

02. Oktober 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Am Montag ist Markttag auf dem Platz am Keilerbrunnen zu Bree

Am Montag ist Markttag auf dem Platz am Keilerbrunnen zu Bree

Am 4. Tag im Oktober erwarten die Handelshäuser der “Händler von Belegost” sowie “Amboss & Feder” zahlreiche Kunden beim nächsten Handwerkermarkt in Bree. Mehrere Fuhrwerke mit Handelsgütern seien bereits in der Stadt eingetroffen, berichteten die Wachen am Westtor auf Nachfrage des “Boten”.

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Fischabend im Efeubusch • Überraschung für Mutige vorgesehen

30. September 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Es wird nach Fisch duften im Gasthaus Efeubusch zu Hobbingen

Es wird stark nach Fisch duften im Gasthaus Efeubusch zu Hobbingen

Am heutigen Donnerstag, dem 30. Tag im September, findet anlässlich der Themenwoche “Wasser – Quell des Lebens” zur achten Abendstunde der 2. Fischabend im Gasthof Efeubusch statt. “Neben heimischen Gerichten kredenzen wir außergewöhnliche Brauerzeugnisse wie das Krötenzungenbier und vollmundigen Isenwein”, sagte Wirt Herward Lehmhügel. Für die musikalische Unterhaltung werden Frau Laslenla Ackerfurch und Herr Mirioc Fuchskraut sorgen, zwei sehr talentierte Musikanten.

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Astauer Ladenöffnung abgesagt: Keine Backwaren, keine Fische und auch kein Saatgut

28. September 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Haus der Siedlungsgemeinschaft Fuchskleve-Astau

Haus der Siedlungsgemeinschaft Fuchskleve-Astau

Am Abend des heutigen 28. Tag im September wollten gleich drei gestandene Geschäftsleute der Siedlung Fuchskleve-Astau zeigen, welch breites Warenangebot in dem Weiler erwartet werden kann. Doch aus den hochfliegenden Plänen wird offensichtlich nichts. Wie Frau Tamadora Honigsüß vor wenigen Minuten erklärte, bleiben die Türen der Läden im Siedlungssmial von Fuchskleve-Astau in der Kreidestraße 2 geschlossen. Inwieweit Frau Tamadora, Inhaberin von “Schwert & Fisch” sowie Frau Gloxinia Hopfinger – auch die “Blumenfee von Astau” genannt – geschäftsführende Gesellschafterin von “Gloxinias Saatgut- und Düngemittelhandel” und Herr Davido Blaubeer mit seiner “Gemeindebäckerei Astau” nun ihre Geschäfte weiterverfolgen wollen, konnte der “Bote” bis Schreibbüroschluss nicht erfahren.

Wasserwoche in Fuchskleve und Umgebung • Angelausflug und Schwimmversuche • Abschlussfest auf der Festwiese

27. September 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger

Nachdem es im Auenland in der vergangenen Zeit des öfteren zu Ertrinkungsunfällen (glücklicherweise ohne schlimmen Ausgang, weil die Betroffenen meist im seichten Uferbereich fischten) gekommen ist, hat die Siedlungsgemeinschaft Fuchskleve-Astau die Initiative ergriffen und eine ganze Woche zum Thema Angeln und Wasser mit zahlreichen Vorträgen, Wanderungen, Begehungen und natürlich auch passender Feierei mitsamt guter Küche geplant. Ziel ist, die Scheu und das Unbehagen zu mindern und auf anschauliche Weise Wasser darzustellen - bzw. den Umgang mit Wasser. Die Themenwoche mit dem Titel “Wasser - Quell des Lebens” beginnt am heutigen 27. Tag im September und endet am 3. Tag im Oktober.

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Paukenschlag in Michelbinge: Heimatverbund Auenland am Ende! • Frau Melde legt Vorsitz nieder • Skandal um Postenschacherei?

25. September 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Herr Fenbras Mooswasser, Gründer und nun auch Totengräber des Heimatverbundes Auenland.

Der Gründer des Heimatverbunds Auenland, Herr Fenbras Mooswasser, trug den Verein schweren Herzens zu Grabe.

Michelbinge steht Kopf ob der Nachricht, die vor wenigen Tagen die Runde machte. Im Rathaus berief Bürgermeister Willi Weißfuß eine Krisensitzung ein, die noch immer andauert. Grenzer patrouillieren durch den Ort, “um mögliche Unruhe zu vermeiden”, wie der Bürgermeister verlauten ließ.  Der Grund ist die überraschende Auflösung des renommierten “Heimatverbund Auenland” durch dessen Ehrenvorsitzenden Herrn Fenbras Mooswasser. “Allen ehrenhaften Hobbits auf diesem Wege einen herzlichen Dank für die großartige Unterstützung”, sagte er in seiner letzten Rede vor den Mitgliedern.

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Schänke “Abenteuerallerlei” öffnet in Bree • Frau Lisel Schleichfuß wagt den Schritt von der Bedienung zur eigenen Wirtschaft

24. September 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger

Offenbar haben die Handwerker in der Region Bree so einige zusätzliche Schichten eingelegt, um die viele Arbeit zu bewältigen, die seit einigen Monaten aufgelaufen war. Möglicherweise haben auch die Berichte des “Boten” über die misslichen Verhältnisse im Breeland dazu beigetragen, dass sich die Lage gebessert hat. Die Freude darüber war sich auch bei Frau Lisel Schleichfuß groß, der einstigen Bedienung im Gasthaus “Zum tänzelnden Pony”, die vor einigen Monaten ankündigte, sich selbstständig machen zu wollen. Niemand hatte angesichts des Auftragsstaus noch damit gerechnet, dass ihre kleine Taverne rechtzeitig zum Ende des Monats September fertig werden würde – der “Bote” berichtete. Doch offenbar sind inwischen alle Arbeiten getan und Frau Lisel lädt zur feierlichen Eröffnung der Schänke “Abenteuerallerlei” mit Freibier und auch freien Speisen ein.

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Eröffnungsfeierei im Gasthaus “Zum brauenden Fuchs” • “Spaßiger Abend” • Gebrüder Brammel erwerben Smial und Grundstück

23. September 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Bogaloo und Byngoo Brammel

Bogaloo und Byngoo Brammel

Nachdem die Wirtshausmannschaft der Schänke “Zum brauenden Fuchs” nun schon mehrfach ihre Fähigkeiten bei der Bewirtung teils großer Veranstaltungen unter Beweis gestellt hat, feiert das als Geheimtipp gehandelte Gasthaus der Brauer-Brüder Bogaloo und Byngoo Brammel nun offiziell Eröffnung. Am 24. Tag im September wollen die Brüder es so richtig krachen lassen. Natürlich besteht der Gasthof bereits seit einer Weile, und läuft nach Recherchen des “Boten” durchaus erfolgversprechend, doch bisher waren die Schankräume lediglich gemietet. Nun hat die Familie Brammel Grundstück nebst Gebäude erworben. Ein Erweiterungsbau für die Hausbrauerei soll bereits geplant sein.

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Auenland-Stammtisch und “Quer durch den Gemüsegarten”

23. September 2010, verfasst von Vilibert Flinkfinger
Gasthaus Efeubusch zu Hobbingen

Gasthaus Efeubusch zu Hobbingen

Am Abend des heutigen Donnerstag, dem 23. Tag im September, entführt die Mannschaft des Hobbinger Gasthauses “Efeubusch” die Gäste in den feinen Auenländer Gemüsegärten. “Zwischen Kohl und Karotten, Kartoffeln und Blumenkohl finden sich eine Menge heimischer Gerichte, die durchaus auch ohne Hasenkeule und Schweinshaxe genießbar und schmackhaft sind”, versicherte Frau Moosbeere Krampelfuß, verdiente Köchin der Schänke.

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